Edendorfer Tonkuhle

Fläche: 8000m²
Tiefe: vor den Inseln bis zu 2m, einige Bereiche bis 7m

1897 erwarb die Breitenburger Portland-Cementfabrik in Lägerdorf das Gelände der heutigen Tonkuhle in Edendorf.
Das ehemalige Tonabbaugebiet ist ein Stillgewässer mit Ufersaum und dient als Grünanlage, Regenrückhaltebecken und zur Angelnutzung durch den SAV Itzehoe, der Pächter dieses Gewässers ist. An die Grünanlage mit Rad- und Fußwegen grenzen Straßen und Siedlungen.
Die Edendorfer Tonkuhle ist aufgrund ihrer Artenvielfalt und Größe ökologisch regional bedeutsam. Doch Trittschäden durch das Füttern von Enten und spielende Kinder gefährden Pflanzen und Tiere im Uferbereich. In regelmäßigen Abständen kann man hier auch Wildgänse antreffen. Das Gewässer ist komplett von einem Rundwanderweg umgeben.
Nach einer Auflage der Stadt Itzehoe mussten Stege für Angler gebaut werden, so dass die Uferzone nicht so stark belastet wird. Prägend für dieses Gewässer sind die beiden Inseln, die sich im nordwestlichen Bereich befinden.

Zum Angeln ist folgendes zu sagen:
Angeln können dort nur Personen, die dem SAV Itzehoe angehören oder Inhaber einer gültigen Gastkarte sind. Der Zugang zu dem Gewässer ist grundsätzlich von der Schenefelder Chaussee möglich. Fangen kann man dort Aale, Schleie, Hechte, Karpfen, Barsche Zander, vereinzelt Welse und die Palette der Weißfische. Als Besonderheit sind in diesem Gewässer vereinzelt auch Edelkrebse anzutreffen. Zu beachten ist, dass in diesem Gewässer nur von den dort vorhandenen Stegen bzw. ausgewiesenen Plätzen geangelt werden darf.

Hier ein Rundgang um die Tonkuhle.
Als Fotograf und Gestalter hat sich unser 1. Vorsitzender Peter in Szene gesetzt.